Bundesgebäude baufällig
Spiegel Online berichtet heute, dass bereits nach zehn Jahren im “neuen Regierungsviertel” in Berlin an Bundesgebäuden Millionen investiert werden müssen. Am Bundesbauministerium (Baukosten 45 Millionen) seinen Sanierungsarbeiten für 36,5 Millionen nötig.
Vor knapp zehn Jahren zog die Bundesregierung nach Berlin. Seit dem Umzugsbeschluss wurden rund 3,5 Milliarden Euro in die Sanierung bestehender und den Bau neuer Gebäude in der Hauptstadt gesteckt. “Die Vielzahl der Baumängel und die Höhe der Beseitigungskosten sind Besorgnis erregend. Die Bauherreneigenschaft der Bundesregierung ist, gelinde gesagt, verbesserungsfähig”, sagt Otto Fricke (FDP), Vorsitzender des Bundestags-Haushaltsausschusses.
Recht hat Fricke. Aber wenn man Steuergelder dafür einsetzt, ist die Sache ja jetzt nicht so schlimm. Zumindest nicht für den eigenen Geldbeutel
am 8. April 2009 um 08:00 Uhr.
Hat Herr Fricke auch die Bau- bzw. Sanierungskosten der in Bonn noch ansässigen Ministerien oder Institutionen aufgeführt? Würde mich mal interessieren wie es in einem vergleichbaren Zeitraum in Bonn mit den Ausgaben für Sanierung ausgesehen hätte. Aber solange wir fleißig weiter Steuern zahlen, kann ja wenig passieren *ironie*